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Warum der Pantheismus nicht haltbar ist

Der Pantheismus setzt Gott mit dem gesamten Universum gleich, steht jedoch vor schwerwiegenden philosophischen Problemen. Weder das Vorhandensein von Bösem noch die Existenz personaler Subjekte oder die innere Kohärenz der Wirklichkeit lassen sich in diesem Weltbild überzeugend erklären.

Neuester Beitrag

veröffentlicht am 07.10.2025

David Krohn

• 8 min

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Hinweis: Auf diesem Blog kommen Autorinnen und Autoren mit unterschiedlichen theologischen Prägungen, Perspektiven und Hintergründen zu Wort. Uns verbindet eine gemeinsame christliche Grundlage, auch wenn wir einzelne Fragen und Themen unterschiedlich bewerten. Die Verantwortung für Inhalt, Argumentation und Schlussfolgerungen eines Beitrags liegt ausschließlich beim jeweils genannten Autor

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Islam und das Goldene Zeitalter

Warum war das goldene Zeitalter des Islam so golden? Während Europa ins finstere Mittelalter versunken sei, habe der Islam durch sein Goldenes Zeitalter ungeahnte Fortschritte und Errungenschaften in Kultur, Kunst und Wissenschaft hervorgebracht. So lautet ein Argument, das manchmal von Islam-Befürwortern angeführt wird – woraus dann teils gefolgert wird, der Islam müsse wahr sein, denn…

Achim Schnell

• 6 min

Warum der Pantheismus nicht haltbar ist

Der Pantheismus setzt Gott mit dem gesamten Universum gleich, steht jedoch vor schwerwiegenden philosophischen Problemen. Weder das Vorhandensein von Bösem noch die Existenz personaler Subjekte oder die innere Kohärenz der Wirklichkeit lassen sich in diesem Weltbild überzeugend erklären.

David Krohn

• 8 min

Jenseits von Beweisen

Klassische Gottesbeweise erreichen viele Menschen in einer postmetaphysischen Kultur nicht mehr, weshalb eine phänomenologische Apologetik an den Erfahrungen des Lebens ansetzt. In Phänomenen wie Staunen, religiösen Handlungen, dem Gefühl der Abhängigkeit und der Erfahrung von Liebe und moralischen Werten können Spuren des Transzendenten erkannt werden.

Rolf Marcel Fischer

• 24 min

Von der Möglichkeit zur Notwendigkeit – Das Kontingenzargument für Gottes Existenz

Der Kontingenzbeweis unterscheidet Kontingentes und Notwendiges, schließt von der Erklärungsbedürftigkeit kontingenter Wirklichkeit auf ein metaphysisch notwendiges Sein (Gott), verknüpft dies mit Aristoteles/Aquin/Leibniz und biblischen Linien, und weist Einwände (u.a. Hawking/„Gesetze schaffen nichts“, Multiversum) als kategoriale Ausweichmanöver zurück.

Daniel Ambraß

• 12 min

Du kennst die Typen nicht? – Solltest Du aber! (3/3)

Die modernen Religionskritiken von Feuerbach, Marx, Sartre und Foucault stellen traditionelle Gottesvorstellungen und Wahrheitsansprüche infrage, prägen aber weiterhin das Denken unserer Zeit. Der klassische Theismus antwortet darauf, indem er den Menschen als Geschöpf eines liebenden, transzendenten Gottes versteht und den Dialog zwischen kritischer Philosophie und christlichem Glauben als Chance begreift.

Rolf Marcel Fischer

• 5 min

Du kennst die Typen nicht? – Solltest Du aber! (2/3)

Sartre zeigt, wie der moderne Existenzialismus Freiheit als absolute Selbstbestimmung denkt und daraus eine Gottes- und Sinnskepsis ableitet, die bis heute Ethik- und Kulturdebatten prägt. Dem wird der klassische theistische Gegenentwurf entgegengesetzt: Gottes Sein konkurriert nicht mit dem Menschen, sondern gründet und belebt seine Freiheit, sodass wahre Freiheit gerade in der Ausrichtung auf das Gute…

Rolf Marcel Fischer

• 8 min

Du kennst die Typen nicht? – Solltest Du aber! (1/3)

Feuerbach und Marx kritisieren Religion als menschliche Projektion und als Instrument gesellschaftlicher Unterdrückung und prägen damit nachhaltig das moderne Denken über Glaube und Gesellschaft. Aus christlich-theistischer Perspektive wird gezeigt, dass ihre Analysen zwar berechtigte Beobachtungen enthalten, aber das Wesen des Glaubens und die geistige Dimension des Menschen grundlegend verkennen.

Rolf Marcel Fischer

• 14 min

Ein Problem der klassischen Apologetik

Der Mensch sucht Wahrheit selten rein rational, sondern wird meist zuerst von Schönheit und Güte angesprochen, bevor er sich für die Wahrheitsfrage öffnet. Apologetik sollte deshalb nicht nur Argumente liefern, sondern das Evangelium als etwas Wahres, Gutes und Schönes im konkreten Leben verständlich und ansprechend darstellen.

David Krohn

• 8 min

Das Design-Argument für die Existenz Gottes

Die außergewöhnlich präzise Feinabstimmung der Naturkonstanten und Anfangsbedingungen des Universums macht ein lebensfreundliches Kosmos extrem unwahrscheinlich, wenn er nur durch Zufall oder blinde Notwendigkeit entstanden wäre. Am plausibelsten lässt sich diese Feinabstimmung daher als Hinweis auf einen intelligenten Schöpfer verstehen, der das Universum bewusst auf Leben hin ausgerichtet hat.

Jonathan Preitnacher

• 9 min

Mehr als Materie – Eine christliche Antwort auf den Naturalismus (3/3)

Der Naturalismus gerät – besonders in Verbindung mit Evolution – in ein erkenntnistheoretisches Dilemma: Wenn unsere kognitiven Fähigkeiten primär auf Überleben statt auf Wahrheit selektiert sind, fehlt uns ein tragfähiger Grund, ausgerechnet metaphysischen Überzeugungen wie dem Naturalismus selbst zu vertrauen. Weder Evolution, Wissenschaft, kulturelles Lernen noch der Verweis auf „epistemische Regeln“ können diese Lücke schließen,…

Kevin Gaa

• 19 min

Wie der Name „Jehova“ die Augen der Zeugen Jehovas für Jesus blendet

Die Neue-Welt-Übersetzung setzt „Jehova“ 237-mal ins Neue Testament, obwohl in keinem erhaltenen griechischen NT-Manuskript das Tetragramm vorkommt, und begründet das vor allem mit Erwartungen sowie alttestamentlichen Zitaten statt mit Textbefund. Dadurch werden viele „Herr“-Stellen, die im Urtext bewusst christologisch auf Jesus zugespitzt sind, wieder auf „Jehova“ zurückgebogen, was zentrale NT-Aussagen über Jesu Herrschaft, Anrufung und…

Emil Maier

• 13 min

Außerbiblische Quellen bestätigen die Existenz Jesu

Die historische Existenz Jesu lässt sich nicht nur aus den Evangelien und frühen christlichen Schriften erschließen, sondern wird auch durch mehrere unabhängige römische, jüdische und andere antike Quellen bestätigt. Deshalb gilt die Auffassung, Jesus sei eine rein mythische Figur, weder in der antiken Kritik noch in der modernen Forschung als Mehrheitsmeinung.

Achim Schnell

• 14 min

Mehr als Materie – Eine christliche Antwort auf den Naturalismus (2/3)

Wenn der Naturalismus wahr ist, dann sind unsere kognitiven Fähigkeiten lediglich Produkte blinder evolutionärer Prozesse, die auf Überleben und nicht auf Wahrheit ausgerichtet sind, sodass wir keinen verlässlichen Grund hätten, gerade metaphysischen Überzeugungen zu vertrauen. Damit untergräbt der Naturalismus die rationale Grundlage für den eigenen Wahrheitsanspruch und erweist sich als erkenntnistheoretisch selbstwiderlegend.

Kevin Gaa

• 9 min

Mehr als Materie – Eine christliche Antwort auf den Naturalismus (1/3)

Der Naturalismus behauptet, dass alles, was existiert, vollständig durch natürliche, physikalische Prozesse erklärbar ist, erweist sich bei genauerem Hinsehen jedoch selbst als metaphysische Grundannahme und nicht als wissenschaftlich beweisbare Theorie. Zugleich wirft er die entscheidende Frage auf, ob ein Weltbild ohne Teleologie und transzendenten Ursprung überhaupt die Verlässlichkeit von Wahrheit, Logik und menschlichem Denken begründen…

Kevin Gaa

• 20 min

Gott und die Zeit – wie und wann existiert Gott?

Vier Modelle versuchen zu erklären, wie Gottes Ewigkeit mit seinem Handeln in der Zeit zusammenpasst, doch jedes löst bestimmte Probleme nur um den Preis neuer metaphysischer Spannungen. Daher zeigt die Debatte vor allem, dass die eigene Sicht auf Gottes Verhältnis zur Zeit entscheidend prägt, wie man zentrale Themen wie Gebet, Inkarnation und Vorsehung apologetisch versteht.

Rolf Marcel Fischer

• 14 min

Brutaler Gott im Alten Testament VS Friedlicher Jesus?

Die Gegenüberstellung eines „gewalttätigen Gottes des Alten Testaments“ mit dem „friedlichen Jesus“ hält dem biblischen Gesamtzeugnis nicht stand, weil das Neue Testament Jesus selbst als den Gott Israels bekennt und er sich ausdrücklich hinter die Autorität der alttestamentlichen Schriften stellt. Zugleich zeigen sowohl das Alte als auch das Neue Testament Gott als gerecht und richtend,…

Simon Garrecht

• 15 min

Die Halluzinationstheorie zur Auferstehung Jesu

Die Halluzinationstheorie kann die Auferstehungsberichte kaum erklären, da sie weder die zahlreichen und unterschiedlichen Erscheinungen vor Gruppen von Menschen noch das leere Grab und die Bekehrung von Skeptikern wie Jakobus und Paulus plausibel berücksichtigt. Zudem wäre eine bloß psychologische Vision kaum ausreichend, um die radikale und dauerhafte Veränderung der Jünger in mutige Verkündiger zu erklären.

Daniel Ambraß

• 5 min

Warum die Sprache auf Gott hinweist…

Sprache ist nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Grundmodus unseres Menschseins: Sie setzt voraus, dass wir eine gemeinsame, zumindest grob objektive Wirklichkeit teilen und dass Worte in verlässlicher Weise auf diese Wirklichkeit verweisen können. Weil Sprache zugleich Wahrheit, Sinn, Rationalität und sogar Zeitlichkeit (Vergangenheit/Zukunft) sinnvoll ausdrückt, deutet sie – so dein Argument – auf einen…

Rolf Marcel Fischer

• 13 min

Die Diebstahl-Hypothese zur Auferstehung Jesu

Die Diebstahlhypothese behauptet, die Jünger hätten den Leichnam Jesu gestohlen, um die Auferstehung zu erfinden, steht jedoch vor erheblichen Problemen: Die Jünger waren nach Jesu Tod verängstigt, das Grab soll bewacht gewesen sein, und ein solcher Diebstahl hätte extreme Risiken ohne erkennbaren Nutzen bedeutet. Zudem erklärt diese Theorie weder die spätere Überzeugung und Leidensbereitschaft der…

Daniel Ambraß

• 7 min

Die Ohnmachts-/ Scheintod-Theorie zur Auferstehung Jesu

Die Ohnmachtstheorie besagt, Jesus sei nicht wirklich gestorben, sondern nur bewusstlos gewesen, doch römische Hinrichtungspraxis, medizinische Erkenntnisse und der Lanzenstich sprechen klar für seinen tatsächlichen Tod am Kreuz. Zudem wäre ein schwer verletzter Jesus kaum in der Lage gewesen, das Grab zu verlassen und seine Jünger von einer triumphalen Auferstehung zu überzeugen.

Daniel Ambraß

• 6 min

Der Mythos des finsteren Mittelalters

Der verbreitete Mythos vom „finsteren Mittelalter“ geht vor allem auf Deutungen der Renaissance und Aufklärung zurück und entspricht nur bedingt den historischen Tatsachen. Tatsächlich war das Mittelalter eine Zeit bedeutender Fortschritte in Theologie, Philosophie, Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Kultur, die die Grundlagen der modernen Welt mitprägten.

Rolf Marcel Fischer

• 9 min

Gibt es statistisch-mathematische Wunder im Koran?

Behauptete mathematische und wissenschaftliche Wunder im Koran erweisen sich bei genauer Prüfung oft als selektiv ausgewählt, methodisch willkürlich oder statistisch zufällig. Die angeblichen Zahlencodes liefern daher keinen überzeugenden Hinweis auf göttliche Autorenschaft und können die zentrale Botschaft und historische Grundlage des christlichen Glaubens nicht ersetzen.

Achim Schnell

• 10 min

Wissen über geografische, politische und gesellschaftliche Fakten (4/4)

Die zahlreichen geografischen, politischen, sozialen und nautischen Details im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte stimmen nachweislich mit historischen und archäologischen Befunden überein. Diese Genauigkeit spricht dafür, dass Lukas Zugang zu Augenzeugen hatte oder selbst an vielen Ereignissen beteiligt war, was die historische Zuverlässigkeit seiner Berichte stützt.

Kevin Gaa

• 15 min

Make the Bible (your) Priority again!

Apologetik trägt nur dann Frucht, wenn sie aus Heiligung, Gebet und tiefer Verwurzelung in der Schrift kommt – sonst wird Methode zum Maßstab und Christus rutscht aus dem Zentrum. 1 Petr 3,15 wird im Kontext als Ruf zur inneren Haltung gelesen: Christus im Herzen heiligen, mit Sanftmut antworten, und das Wort Gottes als eigentliche Kraftquelle…

Rolf Marcel Fischer

• 9 min

Warum Moral auch subjektiv sein darf und trotzdem auf Gott verweist!

Der Text stellt Joshua L. Rasmussens moralisches Argument vor, das nicht bei „objektiver Moral“ ansetzt, sondern bei der subjektiven Erfahrung von Gewissen, Verpflichtung und normativer Bindung, und behauptet: Ein personaler, moralisch vollkommener Gott erkläre dieses Phänomen am kohärentesten. Anschließend werden naturalistische und platonisch-humanistische Alternativen als unzureichend diskutiert und begründet, warum dieser Ansatz im Gespräch mit…

Rolf Marcel Fischer

• 12 min

Historische Zuverlässigkeit des lukanischen Doppelwerks: Unbeabsichtigte Übereinstimmungen (3/4)

Unbeabsichtigte Übereinstimmungen sind beiläufige Detail-Passungen zwischen voneinander unabhängigen neutestamentlichen Berichten, die sich gegenseitig erklären, ohne dass ein Autor erkennbar „nachbessert“. Anhand zahlreicher Beispiele aus Evangelien, Apostelgeschichte und Paulusbriefen wird gezeigt, dass die kumulative Häufung solcher Passungen eher für Augenzeugennähe und historische Verankerung spricht als für Erfindung oder bloße literarische Abhängigkeit.

Kevin Gaa

• 16 min

Das Kontingenz-Argument für Gottes Existenz

Das Kontingenzargument sagt: Alles, was existiert, ist entweder nur möglich (kontingent) oder notwendig, und eine Wirklichkeit aus ausschließlich kontingenten Dingen erklärt nicht, warum überhaupt etwas existiert. Darum folgert es ein notwendiges, aus sich selbst existentes Sein als Letztgrund der Wirklichkeit, das wegen seiner Eigenschaften sinnvollerweise „Gott“ genannt wird.

Rolf Marcel Fischer

• 11 min

Hinweise für die lukanische Autorschaft von Lk-Ev. und Apostelgeschichte (2/4)

Es wird begründet, dass Lukas mit historiografischem Anspruch schrieb und dabei auf Augenzeugen bzw. Augenzeugen-traditionen zurückgriff, was sich an seinem Prolog und an antiken Maßstäben für „Autopsie“ und sorgfältige Recherche festmachen lässt. Zusätzlich wird gezeigt, dass Namenshäufigkeiten (onomastische Kongruenz) und semitische Sprachspuren (Semitismen) im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte genau zum historischen Kontext passen und…

Kevin Gaa

• 16 min

Die frühesten Belege für die Urheberschaft des Lukas (1/4)

Es wird begründet, dass Lukas und die Apostelgeschichte am plausibelsten auf Lukas, den Reisegefährten des Paulus, zurückgehen, weil frühe externe Zeugnisse, die Handschriftenlage und interne Hinweise wie die „Wir“-Passagen, Stilmerkmale und medizinische Details zusammen ein stimmiges Bild ergeben. Außerdem wird abduktives Denken als Methode eingeführt und gezeigt, warum diese Gesamtdatenlage die Hypothese „Lukas als informierter…

Kevin Gaa

• 14 min

Warum es keine Original-Manuskripte des Neuen Testaments gibt

Dass wir keine Originalhandschriften des Neuen Testaments besitzen, ist kein Sonderproblem der Bibel, sondern der Normalfall für alle antiken Texte – und aus der Vielzahl an Manuskripten lässt sich der Text dennoch äußerst zuverlässig rekonstruieren.“ „Papyrus zerfällt, Kriege, Brände, Naturkatastrophen und Verfolgung vernichten Bibliotheken, und selbst Christen ersetzten und entsorgten alte Abschriften – darum ist…

Simon Garrecht

• 7 min

Der Kosmos: Design oder Müll?

Die rationale Ordnung und Gesetzlichkeit der Natur ist nicht bloß ein menschliches Deutungsmuster, sondern ein realer Strukturzusammenhang, den wir entdecken und beschreiben – und solche Rationalität weist auf einen intentionalen, personalen Ursprung hin.“ „Einwände wie Zufall, Selbsterschaffung, Multiversum oder bloße Induktion verschieben das Problem nur, denn ohne einen transzendenten Gesetzgeber bleibt unerklärt, warum überhaupt Ordnung,…

Rolf Marcel Fischer

• 15 min

Mythen über das Christentum (2/2)

Eine Ehe Jesu mit Maria Magdalena gilt als unbelegte Legende ohne Stütze in frühen Quellen. Auch die These einer unterdrückten ‚heiligen Weiblichkeit‘ wird als moderner Mythos kritisiert, der Browns Thriller-Narrativ eher stützt als historische Forschung.

Daniel Ambraß

• 6 min

Mythen über das Christentum (1/2)

Populäre Romane wie Dan Browns Sakrileg verzerren die Entstehungsgeschichte des Christentums und nähren Mythen über Konstantin, die Göttlichkeit Jesu und eine angeblich manipulierte Kanonbildung. Frühchristliche Quellen und historische Forschung stützen dagegen eine frühe Verehrung Jesu als Herrn und bewerten gnostische Texte als spätere, spekulative Alternativdeutungen.

Daniel Ambraß

• 7 min

Das ontologische Argument für Gottes Existenz

Das ontologische Argument wird als Versuch dargestellt, Gottes Existenz allein aus dem Begriff göttlicher Vollkommenheit deduktiv abzuleiten, beginnend bei Anselm und weitergeführt bis zu modallogischen Fassungen. Die zentralen Einwände (Zirkularität, ‚perfekte Insel‘, Kants Existenzkritik) sowie Gödels Ansatz werden erläutert, bevor das Ergebnis lautet, dass das Argument philosophisch faszinierend, aber für die praktische Alltagsapologetik nur begrenzt…

Rolf Marcel Fischer

• 9 min

Der mormonische Glaube auf dem Prüfstand

Das Mormonentum wird als Bewegung dargestellt, die auf Joseph Smiths Offenbarungsansprüchen und dem Buch Mormon beruht, deren zentrale Geschichtserzählung (goldene Platten, Israeliten in Amerika, Erscheinung Christi) historisch und wissenschaftlich nicht bestätigbar sei. Als Ergebnis wird betont, dass sowohl die Quellenlage zum Buch Mormon als auch Smiths Biografie, Moral- und Lehrentwicklungen sowie klare Abweichungen von zentralen…

Achim Schnell

• 11 min

Finden wir Wahrheit in allen Religionen?

Religion wird als historisch-kulturell verflochtenes Phänomen beschrieben, weshalb in vielen Traditionen echte Teilwahrheiten über Moral, Gottesvorstellungen und Jenseitshoffnung auftauchen können, ohne dass dies überraschend wäre. Zugleich wird betont, dass diese Teilwahrheiten nach biblischem Verständnis in Jesus Christus ihre Vollendung finden, sodass interreligiöse Gemeinsamkeiten anerkannt werden können, ohne den exklusiven Wahrheitsanspruch des Evangeliums aufzugeben.

David Krohn

• 6 min

Alttestamentliche Voraussagen über Jesus

Die hebräischen Schriften werden als messianische Vorankündigung gelesen, die in Jesus von Nazareth erfüllt wird—besonders in Jesaja 52–53, Sacharja 12–13 und mehreren Psalmen (z.B. Ps 22). Typologien und wiederkehrende Muster (Retterfigur, Ablehnung, stellvertretendes Leiden, Rettung) werden als kumulativer Hinweis verstanden, wobei die unabhängige jüdische Überlieferung und die frühe christliche Zeugenschaft als Gegengewicht zur „nachträglichen Erfindung“-These…

Achim Schnell

• 8 min

Apologetik praktisch trainieren – aber wie?

Apologetik braucht Training, nicht nur Wissen: Debatten aktiv mitdenken, Schulungen nutzen, KI als Sparringspartner einsetzen und vor allem im Alltag echte Gespräche starten—am besten über gute Fragen.

David Krohn

• 5 min

Ist die Bibel einfach nur ein Produkt ihrer Zeit?

Die Texte der Bibel sind nicht in einem luftleeren Raum entstanden. Wer sie liest, fühlt sich durch die darin beschriebenen Denkweisen, Überzeugungen und Traditionen in eine völlig andere Welt und Zeit hineinversetzt. Für uns stellt sich dabei die Frage, in welchem Verhältnis die Bibeltexte zu ihrer Kultur stehen, denn als Christen glauben wir daran, dass die Schriften…

Simon Garrecht

• 11 min

Evangelisation kontra Dialog?

Evangelisation und Dialog schließen sich nicht aus: Exklusiver Wahrheitsanspruch kann mit Respekt, Empathie und echter Gesprächsbereitschaft verbunden werden, während dialogfeindlich eher Haltungen sind, die den anderen abwerten oder nur monologisch ‘verkünden’ wollen.

Simon Garrecht

• 29 min

Ist der Koran ein sprachlich-literarisches Wunder?

Eine kritische Auseinandersetzung mit einem Lieblingsargument islamischer Prediger und Missionare

Achim Schnell

• 7 min

Missverständnisse über die Dreieinigkeit

Die Dreieinigkeit bedeutet: ein Gott mit einem göttlichen Wesen und einem göttlichen Willen, der ewig in drei koexistenten, wesensgleichen Personen (Vater, Sohn, Heiliger Geist) existiert, und viele Einwände scheitern, weil sie stattdessen Modalismus, Partialismus, Arianismus, Dreigötterei oder eine wesentliche Unterordnung unterstellen.

Jonathan Preitnacher

• 6 min

Die Dreieinigkeit und die Zeugen Jehovas (3/3)

Der Heilige Geist ist in der Bibel keine unpersönliche „Kraft“, sondern handelt mit personalen Eigenschaften (lehrt, tröstet, will, spricht, kann betrübt werden) und wird zugleich ausdrücklich mit Gott identifiziert (z. B. Apg 5,3–4; Mt 28,19), wodurch die ZJ-Position substanziell ins Wanken gerät.

Simon Garrecht

• 9 min

Salafisten sind die neuen Punks

Die postmoderne Weltanschauungsflut (besonders über Social Media) treibt viele in die Sehnsucht nach Orientierung und Gemeinschaft und macht Fundamentalismus/Sekten attraktiv, doch die christliche Antwort soll mündiger, reifer Glaube sein: zentrale Wahrheiten klar bekennen, Nebenfragen aushalten und Menschen zu eigenständigem Denken statt Unmündigkeit führen.

Simon Garrecht

• 10 min

Die Dreieinigkeit und die Zeugen Jehovas (2/3)

Der „Engel des HERRN“ erscheint als Gott und doch von Gott gesandt (Hinweis auf multipersonale Gotteswirklichkeit), daraus wird eine Linie zu Jesus als menschgewordenem „Engel des HERRN“ gezogen und anschließend mit Stellen begründet, dass Jesus angerufen/geehrt/angebetet wird und sogar in der Neuen-Welt-Übersetzung göttliche Titel und Schöpfer- bzw. Richterfunktionen trägt, wodurch die ZJ-Lehre unterlaufen wird.

Arian Walz

• 6 min

Die Dreieinigkeit und die Zeugen Jehovas (1/3)

Für Gespräche mit Zeugen Jehovas wird ein sauberes Verständnis von Trinität (1 Wesen, 3 Personen) und Inkarnation (1 Person, 2 Naturen) als Schlüssel gesetzt, um scheinbar „unterordnende“ Bibelstellen einzuordnen und mit Beispielen wie Joh 14,28; Kol 1,15; Ps 89,27 und Ps 2 zu zeigen, dass „größer/erstgeboren/gezeugt“ im Kontext Rang, Amt und Erniedrigung/Erhöhung beschreibt, nicht eine…

Arian Walz

• 6 min

Der Gott der Zahlen

Mathematik, Naturgesetze und Feinabstimmung werden als starkes Indiz gedeutet, dass ein geordneter Geist hinter dem Universum steht, während das anthropische Prinzip und „Zufall“ als mögliche, aber weniger plausible Erklärungen dargestellt werden.

David Krohn

• 5 min

Die Unmöglichkeit einer systematischen Bibelverfälschung

Die Vorstellung einer gezielten, systematischen Bibelverfälschung wird als historisch und logistisch unrealistisch zurückgewiesen, weil die Texte (inkl. AT in jüdischer Hand), die frühe weltweite Verbreitung, tausende Manuskripte und umfangreiche Kirchenväter-Zitate eine einheitliche nachträgliche „Umschreibung“ praktisch unmöglich machen.

Simon Garrecht

• 8 min

Befürwortete Gott ein Menschenopfer?

Die Erzählung wird als Beispiel menschlichen und religiös vermischten Versagens in der Richterzeit gedeutet: Jeftah legt ein kanaanitisch/ammonitisch geprägtes, von Jahwe sonst strikt verabscheutes Gelübde ab, während der Sieg als Gnadenhandeln zur Rettung Israels erklärt wird und nicht als Zustimmung Gottes zum Menschenopfer.

Samuel Bayer

• 10 min

Bibel mit der Bibel begründen?

Biblische Texte sind keine „Zirkelschluss-Beweise“, sondern können wie andere antike, parteiische Quellen historisch ausgewertet werden, sodass sich auch ohne vorausgesetzte Inspiration ein belastbarer Kern zu Jesus und frühen christlichen Überzeugungen begründen lässt.

Simon Garrecht

• 9 min

Die islamische Scharia und das Reich Gottes

Scharia-basierte Staaten schränken Nicht-Muslime oft stark ein, zugleich fehlt es historisch wie juristisch an einem einheitlich legitimierten und eindeutig kodifizierten „Scharia“-Standard, weshalb der Anspruch einer objektiven, klaren Moralordnung praktisch in Machtfragen, Auslegungskonflikten und Menschenrechtskollisionen zerfällt und dem christlichen Verständnis von Reich Gottes als freiwilliger Nachfolge ohne Theokratie gegenübersteht.

Simon Garrecht

• 6 min

Historische Zuverlässigkeit des Lukas-Evangeliums

Lukas’ Anspruch auf überprüfbare Zuverlässigkeit wird anhand von Ramsays archäologisch-geografischen Befunden zur Apostelgeschichte (u.a. Regionsgrenzen um Ikonium) und einer plausiblen Neubewertung der Zensus-/Quirinius-Frage als so gut gestützt dargestellt, dass die frühe Datierung und historische Vertrauenswürdigkeit des lukanischen Doppelwerks gegenüber der älteren Kritik erheblich an Gewicht gewinnt.

Josias Göhner

• 16 min

Eine moralische Bewertung des Bannes im Alten Testament

Die Kanaan-Eroberung wird als einmaliges göttliches Gericht unter Jhwhs weltweiter Richterautorität gedeutet (nicht als nationalistischer Raubkrieg), begründet mit lang geduldeter kanaanitischer Schuld, dem Schutz Israels vor Verführung, der begrenzten Anwendung des Banns und der Spiegelung derselben Maßstäbe an Israel – während menschliche Moralurteile als perspektivisch und begrenzt gegenüber Gottes letztlich „unerforschlichen“ Entscheidungen eingeordnet werden.

Siegbert Riecker

• 8 min

Warum wir dringend über Abtreibung reden müssen

Es wird dafür plädiert, die Abtreibungsdebatte als weltanschauliches und politisches Kernproblem zu sehen, das sich im Wesentlichen an zwei Fragen entscheidet (Menschsein/Würde des Ungeborenen und körperliche Autonomie der Mutter), wobei eine konsequente Autonomie-Logik Abtreibungen bis zur extrauterinen Lebensfähigkeit nahelegt und deshalb dringend mehr öffentliche Auseinandersetzung gefordert wird.

Sabina Scherer

• 5 min

Nur Christ wegen Wohnort und Familie?!

Der Einwand „Du glaubst das nur wegen deiner Kultur“ ist kein Wahrheitsargument, weil er jede Überzeugung (auch Atheismus) gleichermaßen erklären könnte und deshalb die entscheidende Frage bleibt, ob die Inhalte sachlich begründet sind und ob man bereit ist, die eigene Prägung reflektiert zu prüfen.

Simon Garrecht

• 6 min

Wer fragt, gewinnt!

Statt auf bloße Behauptungen reflexhaft mit Gegenargumenten zu reagieren, helfen klärende Rückfragen (Wer/Wie/Wann/Wo/Warum?), das Prüfen der Offenheit und Konsequenzen beim Gegenüber sowie ehrliche Grenzen („das weiß ich gerade nicht“) und Begriffsarbeit („Was meinst du damit?“), um echte Erkenntnis statt nur Schlagabtausch zu fördern.

Simon Garrecht

• 6 min

Die Hermeneutik von Jesus und den neutestamentlichen Autoren

Es wird dargestellt, dass Jesus und die neutestamentlichen Autoren die Schriften des Alten Testaments als göttlich inspirierte, autoritative Grundlage verstanden und sie im Licht von Christus (u.a. durch Erfüllung, Typologie und geistliche Übertragung) auslegten, wodurch sich ein neuer heilsgeschichtlicher Bedeutungsrahmen ergibt.

Simon Garrecht

• 17 min

Steht der Koran mit der modernen Wissenschaft im Einklang?

Der Koran könne nicht wörtlich von Gott stammen, weil er in Naturkunde, Kosmologie und Geschichte Aussagen enthalte, die eher das Weltbild seiner Zeit widerspiegelten als allwissende Offenbarung.

Achim Schnell

• 3 min

Warum der moderne Humanismus dehumanisiert

Der Mensch verliere im atheistisch-naturalistischen bzw. transhumanistisch-deterministischen Menschenbild seinen einzigartigen Wert und werde entweder zum „Tier“ oder zur „Maschine“, während der verbreitete agnostische „Jedem das Seine“-Humanismus in Beliebigkeit ende; ein tragfähiger Humanismus sei deshalb nur auf Basis eines theistischen (biblischen) Menschenbildes mit gottgegebener Würde, Ziel und Verantwortung möglich.

David Krohn

• 9 min

Enthält der Quran tatsächlich wissenschaftliche Wunder?

Halten die von vielen Muslimen postulierten Wunder des Korans einer genauen Prüfung stand oder entpuppen sie sich eher als Irreführung islamischer Apologeten?

Achim Schnell

• 6 min

Es gibt bei den frühen Christen keine Verteidigung des leeren Grabs von Jesus

Es gab viele Einwände, mit denen sich die ersten Christen auseinandersetzen mussten. Das leere Grab Jesu war keines davon.

Simon Garrecht

• 6 min

Wurde Mohammed tatsächlich in der Bibel vorausgesagt?

Von Muslimen hören wir oft das Argument, Mohammed sei in der Bibel vorhergesagt worden. Wir wollen einige der häufigsten dafür angeführten Verse betrachten.

Achim Schnell

• 6 min

Die Existenz von Moral führt uns zur Existenz Gottes

Wenn Moral real ist, führt sie uns direkt zurück zur Existenz einer bewussten Quelle - Gott.

Aaron Bürger

• 8 min

Die Gottheit Jesu bei den frühchristlichen Autoren

Nicht erst spätere Christen, sondern bereits die frühesten christlichen Autoren verstanden Jesus als Gott. Einige Belege dafür werden in diesem Artikel dargelegt.

Achim Schnell

• 7 min

Ist der Koran fehlerfrei?

Muslime plädieren meist dafür, dass der Quran ohne Fehler und Widersprüche ist. Doch ist das der Fall?

Achim Schnell

• 7 min

Der Begründer der Urknall-Theorie war Theologe

Warum die Urknall-Theorie nicht im Widerspruch zur biblischen Vorstellung von der Entstehung der Welt steht, sondern ganz im Gegenteil sogar auf einen Schöpfer hinweist.

Sylvia Barron

• 9 min

Wissenschaft und christlicher Glaube. Widerspruch oder Komplementär?

Viele vertreten: Der Glaube, insbesondere der christliche, sei wissenschaftsfeindlich, rückständig und hemme den Fortschritt der Menschheit. Was ist von diesem Einwand zu halten?

Achim Schnell

• 4 min

Warum religiöser Pluralismus nicht aufgeht

Als Christen glauben wir, dass es nicht möglich ist, die Botschaft und Person von Jesus ernst zu nehmen und dabei gleichzeitig davon auszugehen, dass jede Religion wahr ist.

David Krohn

• 4 min

Was ist, wenn Gott uns widerspricht?

Die Wahrheit einer Weltanschauung (auch nicht der christlichen) hängt nicht davon ab, ob sie meinen Präferenzen entspricht.

Simon Garrecht

• 5 min

Das (gar nicht so schwierige) Verhältnis zwischen Glauben und Wissenschaft

Stehen der (christliche) Glaube und (Natur)Wissenschaft miteinander in Konflikt? Nein, und das aus einer Reihe von Gründen.

David Krohn

• 7 min

Die Jünger Jesu haben seine Auferstehung nicht gefaked

Haben wir es bei den Aposteln mit Scharlatanen zu tun, die wissentlich gelogen haben, als sie behaupteten, der Auferstandene Jesus sei ihnen erschienen?

Simon Garrecht

• 6 min

Schlichtes Wesen der Auferstehungsberichte als Argument für Jesu leeres Grab

Die vier kanonischen Evangelien berichten in eher einfacher Weise vom Vorfinden des leeren Grabes. Das ist ein Indiz für dessen historische Glaubwürdigkeit.

Simon Garrecht

• 5 min

Bibel richtig auslegen, durch Beachten der Textgattungen!

Um einen Bibeltext nicht misszuverstehen, ist es unabdingbar, sich mit seiner Literaturgattung auseinanderzusetzen.

Simon Garrecht

• 8 min

Ich glaube nicht an Gott, weil…

Im Namen Gottes wurde viel Unrecht verursacht. Wie soll jemand an die Existenz eines Gottes glauben können, wenn dieser scheinbar der Grund für all dieses Unrecht ist?

Simon Garrecht

• 10 min